Sich aus psychologischer Sicht verlieben

Geborene Romantiker und künstlerische Naturen, bitte nicht lesen! Wenn Sie sich ein Leben ohne Liebeserfahrungen nicht vorstellen können und der Zustand des Verliebens Sie dazu inspiriert, großartige Dinge zu tun, sind diese Informationen nichts für Sie.

Der Artikel ist jenen gewidmet, die bereits die Phase des Verliebens in ihre Beziehungen durchlaufen haben oder sich in der Gefangenschaft einer destruktiven Leidenschaft befinden, von der sie selbst gerne befreit würden, aber sie wissen nicht wie.

Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, wie wir uns verlieben und Gefühle wissenschaftlich verwerfen.

Stimmen Sie zu, vor allem sind wir in die Süßigkeiten-Bouquet-Zeit verliebt, wenn wir nur oberflächlich mit dem Seelenverwandten kommunizieren oder … wenn wir überhaupt nicht die Möglichkeit haben, dem Objekt der Leidenschaft nahe zu kommen (zum Beispiel, wenn wir heimlich und unerwidert lieben). Aber eine engere Bekanntschaft mit dem „Idol“ und dem gemeinsamen Leben zerstört oft die Beziehung.

Warum?

Sich zu verlieben ist ein Gefühl, das unserer Seele Nahrung für die schönsten Erlebnisse gibt … und nichts weiter als eine absolute Illusion.

Es entsteht nicht in der realen Welt, sondern aus unserem Unbewussten, dh aus jenen Schichten der Psyche, die eine Person nicht kontrollieren und sogar wahrnehmen kann. (Freud und seine Anhänger schrieben über den stärksten Einfluss auf das Leben des Unbewussten.)

Eine ganze Schicht von Erinnerungen und Bildern wird in einem tiefen Speicher gespeichert. Unser Unterbewusstsein ergänzt sie und vieles, was wir von Freunden hören, auf dem Bildschirm sehen oder lesen. Daher betrachtet der Liebhaber das Objekt seiner Leidenschaft durch viele Prismen: Es können romantische Vorstellungen von Kindern über Liebe, elterliche Erfahrung und Shakespeares Leidenschaften sein … So entsteht das Bild unserer zukünftigen „Hälfte“.

Wir verlieben uns nicht in eine reale Person, sondern in ein Ideal, eine Projektion unseres Unterbewusstseins auf einen Geliebten.

Unsere Seele ist vielfältig, aber die meisten ihrer Seiten sind uns verborgen. Wir fühlen uns nicht ganz und suchen ständig nach einem Seelenverwandten, der die Lücke in uns füllt.

Und schließlich öffnet jemand die Tür zu einer fabelhaften Höhle, die bis zum Rand mit Schätzen gefüllt ist – unseren hellsten spirituellen Eigenschaften. Ohne es zu wissen, öffnete dieser Ali Baba die geheimen Orte unseres Unbewussten. Und wir glauben aufrichtig, dass es der Geliebte war, der uns sie gab.

Tatsächlich wurden die Schätze ursprünglich in den Tiefen unserer Psyche aufbewahrt. Wenn wir uns verlieben, lernen wir interessante Dinge über uns selbst, unsere wahren Werte und innersten Träume. Verlieben ist daher ein starker Katalysator für die Persönlichkeitsentwicklung.

Der Durst nach Besitz eines geliebten Menschen ist nur der Wunsch, sich wieder mit sich selbst zu vereinen, sich selbst zu kennen, endlich ganz und glücklich zu werden. Dies ist die Notwendigkeit, den Diamanten unseres inneren Selbst aus den Tiefen des Unbewussten zu ziehen.